Unsere Konzeption

Unsere Konzeption wurde von allen Mitarbeitern des Kindergartens erarbeitet und wird mit dem Neubau noch aktualisiert.
Sie trägt die individuelle Handschrift aller Beteiligten, doch ist sie nie "ganz fertig",
da wir uns immer nach den Bedürfnissen unserer Kinder weiter entwickeln :-).

 

Lesen Sie hier Auszüge aus unserer bisherigen Konzeption:

1. Unsere Einrichtung stellt sich vor

Die Evangelische Kindertagesstätte Bethanien ist eine fünfgruppige Einrichtung
für Kinder im Alter von 0-6 Jahren.
Sie befindet sich mitten im Stadtteil von Gerthe. Es handelt sich hierbei um einen ehemaligen „klassischen“ Bergarbeitervorort, der über Jahre und Jahrzehnte durch die Zechenansiedlung Lothringen geprägt wurde. Im Jahre 1967 ist die Zeche geschlossen worden und seitdem vollzog sich kontinuierlich der Strukturwandel. Dieses hatte Auswirkungen in die äußere Gestalt des Vorortes Bochums im Nordosten und auch in die Zusammensetzung der Bevölkerungsteile.
Bochum-Gerthe wurde immer mehr zum attraktiven Neubaugebiet. Heute leben überwiegend junge Familien in Bochum-Gerthe.
Nahe gelegene Waldgebiete und der Gysenbergpark werden zu Ausflügen und Spaziergängen genutzt.
So bestehen neben dem ansprechenden Außengelände weitere Möglichkeiten für Außenaktivitäten mit Kindern und Eltern.
Unsere Kita, beherbergt in einem modernen Neubau, liegt direkt im Zentrum von Gerthe, in der Nähe der Einkaufsstraße.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir gut zu erreichen.
Eines unserer Herzstücke ist unser Außengelände. Es ist in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, sodass die Kinder vielfältige Möglichkeiten haben ihren Bewegungs- und Spielbedürfnissen nachzukommen. Im großen Sandkastenbereich mit Wasserpumpe und Wasserlauf können die Kinder matschen und formen, während sie auf dem kleinen Spielplatz mit Kletterbereich und auf den neu angelegten unterschiedlich hohen Terassen ihre Wahrnehmung und ihre Körpergeschicklichkeit trainieren können.
In unserem teiloffenen Gruppenkonzept sehen wir das Außengelände als zusätzlichen Raum, der den Kindern bei fast jedem Wetter im freien Spiel zur Verfügung steht. Für uns hat das Spielen im Außenbereich einen hohen Stellenwert, da es nur noch wenige öffentliche Plätze gibt, auf denen die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können.
Ein weiteres Augenmerk legen wir auf die Zusammenarbeit mit dem „Haus Gloria“(Seniorenheim), das direkt neben der Einrichtung beheimatet ist. Nicht jedes Kind hat Großeltern oder sieht die Eigenen oft genug. Dabei ist die Begegnung zwischen den Generationen nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für Kinder sehr wichtig. Im 14tägigen Rhythmus besuchen wir uns gegenseitig- singen, unterhalten uns und spielen miteinander. Auch bei Festen beider Institutionen besuchen wir und beteiligen uns gegenseitig. Es ist für beide Seiten eine Bereicherung und führt auch zu gegenseitigem Verständnis der beiden Generationen.

 

 

2. Leitbild

Das Leitbild veranschaulicht Mitarbeitenden, Eltern, Kooperationspartnern und der Öffentlichkeit die Ziele und Werte der Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Bochum. Es beschreibt, welche Grundsätze und Wertvorstellungen das pädagogische Handeln in unseren Kindertageseinrichtungen bestimmen.
Wir nehmen den diakonischen und verkündigenden Auftrag der Kirche wahr.
Die im Grundgesetz verankerten humanistischen Werte im Zusammenleben aller Menschen werden respektiert.
Wir vermitteln den Kindern die Liebe Gottes ganzheitlich.

Die kirchliche Grundlage für die Trägerschaft ist verankert in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen und der staatliche Auftrag der Einrichtungen ist formuliert im Kinderbildungsgesetzt (KiBiz) des Landes NRW. Unsere evangelischen Kindertageseinrichtungen nehmen die in der UN Kinderrechtskonvention formulierten Kinderrechte ernst.

 

Ziele

Das Selbstverständnis, der religionspädagogische Auftrag, die Handlungsfelder und die Wertvorstellungen, die unseren Leistungen zugrunde liegen, sind schriftlich dargelegt.
Das Leitbild bestimmt das Verhalten und Handeln der Leitungskräfte und der Mitarbeitenden.
Die Konzeption und das Qualitätsmanagementhandbuch basieren auf den Inhalten des Leitbildes.
Träger und Leitung sind verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des Leitbildes in der Alltagspraxis und üben eine Vorbildfunktion für die Mitarbeitenden aus.


Qualitätskriterien

Christliches Menschenbild


Das Handeln des Trägers und der Mitarbeitenden orientiert sich am christlichen Menschenbild mit seinen Facetten des Angenommen- und Angewiesenseins, des Gelingens und Scheiterns, und dem Respekt vor der Würde des Einzelnen.

 

Das Kind und seine Familie


Im Mittelpunkt steht das Kind: In unseren Kindertageseinrichtungen wird jedes Kind und seine Familie als Geschöpf Gottes respektiert und geachtet. Hier erlebt es, dass Gott uns Menschen annimmt – unabhängig von unserer sozialen, kulturellen und religiösen Herkunft – und uns beschenkt mit allen Gaben und Begabungen, die wir zur Entfaltung und Gestaltung unseres Lebens benötigen.

 

Recht auf Religion


Kinder haben ein Recht auf Religion. Wir begleiten Kinder in ihrer religiösen Entwicklung, eröffnen ihnen den Zugang zu Inhalten und Ausdrucksformen des christlichen Glaubens und ermöglichen den Kindern sinnstiftende Deutungen ihrer selbst und ihrer Umwelt. Wir verstehen uns im Sinne eines offenen Angebots als Orte evangelischer Bildung.

 

Offenheit, Respekt und Achtung


Träger und Mitarbeitende begegnen Kindern und Eltern auch anderer Religionen mit Offenheit, Respekt und Achtung. Wir bieten die Möglichkeit, gemeinsam über Glaubensfragen zu sprechen.

 

Wertschätzung und Anerkennung


Die Mitarbeitenden bringen den Kindern und Eltern sowie Kooperationspartnern Wertschätzung und Anerkennung entgegen. Ihr Umgang ist durch Freundlichkeit und persönliche Ansprache geprägt.

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung


Unsere Kindertageseinrichtungen setzen sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein. Das prägt ihren pädagogischen Alltag, das Miteinander von Mitarbeitenden, Kindern und Eltern und den Umgang mit endlichen Ressourcen.

 

Teil der Kirchengemeinde


Die Kindertageseinrichtungen sind Teil der evangelischen Kirche, ins besondere  ihrer Kirchengemeinde. Die Kinder und Eltern erleben unsere Gemeinden als diakonische, verkündigende, kommunikative und feiernde Gemeinde. Leitung und Mitarbeitende zeichnen sich durch eine fachliche Kompetenz mit einer christlichen Grundhaltung aus.

 

Teil des Gemeinwesens


Unsere Kindertageseinrichtungen sind Teil des Gemeinwesens, in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam leben und lernen. Der Träger fördert ihre Vernetzung mit allen für sie relevanten Arbeitsbereichen.

 

Qualitätsmanagement


Der Träger verantwortet das Qualitätsmanagement, deren Qualitätsentwicklung und -sicherung. Er unterstützt eine qualitativ gute Arbeit durch Fachberatung, die den Träger und die Kindertageseinrichtungen  berät und unterstützt.

 

 

3. Einrichtungsstruktur


Öffnungszeiten:

7.00-16.00 Uhr
Angebotsstruktur:
1.  von 7.30-12.30 Uhr  (25Std. Woche)
2. von 7.00-14.00 Uhr  (35Std. Woche)
3. von 7.00-16.00 Uhr  (45Std. Woche)

 

Altersstruktur:


Eine Gruppe von 0-3 Jahren, zwei Gruppen von 2-6 Jahren sowie zwei Gruppen von 3-6 Jahren.

 

 

4. Unser Team


Zum Team gehören:

 

•    Leitung der Einrichtung (39 Stunden)

•    1 Erzieherin als Springerkraft (39 Stunden)

 

Gruppe 1 (0-3 Jahre):

•    2 Erzieherinnen (39 Stunden)

•    1 Erzieherin (19,5 Stunden)

 

Gruppe 2 (2-6 Jahre):

•    2 Erzieherinnen (39 Stunden)

 

Gruppe 3 (2-6 Jahre):

•    1 Erzieherin (39 Stunden)

•    1 Erzieherin (32 Stunden)

 

Gruppe 4 (3-6 Jahre):

•    2 Erzieherinnen (39 Stunden)

 

Gruppe 5 (3-6 Jahre):

•    1 Erzieher (39 Stunden)
•    1 Erzieherin (32 Stunden)

 

• Praktikantinnen und Praktikanten

• Kochkraft

• Reinigungskraft

• Hausmeister

• Ehrenamtler

 

 

5. Konzept der Teilöffnung


Wir arbeiten nach dem Konzept der Teilöffnung. Die Kinder werden am Vormittag in der Zeit von 7.00 bis 9.15 Uhr in den jeweiligen Stammgruppen betreut. Anschließend haben sie die Möglichkeit gruppenübergreifend, im Flur oder auf dem Außengelände zu spielen.
Zusätzlich zu der Zugehörigkeit einer Stammgruppe mit gleichen Spielpartnern und Erzieherinnen als Bezugsperson bietet diese Struktur
der teiloffenen Arbeit den Kindern viele Freiräume. Sie haben die Möglichkeit aus der Stammgruppe, die Orientierung und Sicherheit bietet, ihren Bedürfnissen, Wünschen und Interessen selbst nachzugehen. So können sie in der ganzen Einrichtung Spielorte, Spielpartner, Materialien bzw. Angebote der Erzieherinnen, wie z.B. Tanz und Yoga, gemeinsames Backen, Hallo-Gott-Runde, und und und selbst wählen sowie partizipativ bestimmen.

 

6. Bildungsbereiche


Grundlage für die Bildung der Kinder ist die Bildungsvereinbarung NRW mit folgenden Bildungsbereichen und den dazugehörigen Selbstbildungspotentialen: 

                                                                              
 


Selbstbildungspotentiale:


-    Über die Körpersinne
-    Über die Fernsinne
-    Über die Gefühle
-    Durch Eigenkonstruktion
-    Durch Fantasie
-    Durch sprachliches Denken
-    Durch Naturwissenschaftliches logisches Denken

Je mehr Sinneswahrnehmungen das Kind macht, desto effektiver lernt es.
Kinder lernen durch ihr eigenes Tun und Handeln, sie erarbeiten sich ihre Kenntnisse durch eigenes Forschen und Entdecken.
Eigene Erfahrungen sind sehr wirksam.
Ein Kind kann nur entsprechend seines Entwicklungsstandes, seiner bisherigen Erfahrungen, Kenntnisse, Fähigkeiten
und Fertigkeiten lernen.
Das Lernen findet sehr individuell je nach Entwicklungsstand, Interessen und Bedürfnissen es
einzelnen Kindes in dessen Lebensumwelt statt.

                                                                                       

7. Die Bildungslandkarte



Raumangebot


Unsere Einrichtung verfügt über drei Gruppenräume mit Garderoben und zwei Waschräumen. Des Weiteren gibt es einen kleinen Eingangsbereich mit einem kleinen Flur, eine Küche und ein Büro. In der zweiten Etage gibt es eine weitere Küche,
in der unsere Kochkraft das tägliche Mittagessen frisch zubereitet.
Als "zusätzlichen Raum" verfügen wir über unser ein großes parkähnliches Außengelände, das die Kinder täglich während der Freispielphase nutzen.
Hier haben sie die Möglichkeit sich zu bewegen und frei zu spielen. 

 


8. Außengelände



Positiv auffallend an unserer Einrichtung ist das große Außengelände. Wir verfügen über eine umfangreiche Gartenfläche mit altem Baumbestand,
einen geräumigen Sandkasten mit Wasserpumpe sowie einem kleinen Spielplatz mit Rutsche, Spiellandschaft, Kletternetz und Turngeräten.
Außerdem sind auf dem Außengelände Schaukeltiere und ein kleines Spielhaus zu finden.
Weitere Spielgeräte wie z.B. Fahrzeuge, Sandspielzeug etc. sind im Holzschuppen untergebracht.

 

9. Tagesgestaltung


Morgenkreis


Der Morgenkreis findet auf Gruppenebene täglich in der Zeit von 9.00 Uhr-9.20 Uhr nach festgelegten Ritualen statt.
Ein Kind übernimmt die Leitung des Kreises. Durch das Läuten einer Glocke werden die anderen Kinder zum Kreis eingeladen.
Das Kind stellt die Tageskerze in die Mitte und zündet diese an. Das Kalenderblatt wird abgerissen und das Begrüßungslied gesungen. Nachdem sich alle einen guten Morgen gewünscht haben, führt das Kind die Anwesenheitsliste, die in Fotoform gestaltet ist.
Anschließend haben die Kinder die Möglichkeit eigene Wünsche, Kritik, eigene Ideen im Hinblick auf den Tagesablauf usw einzubringen.
Regeln werden zusammen aufgestellt und gemeinsam nach Konfliktlösungen gesucht.

 

Frühstück


In der Zeit von 07.00 Uhr–10.30 Uhr findet das offene Frühstück in den Gruppen statt. Die Kinder bringen von zu Hause ein gesundes Frühstück mit und entscheiden dann selbst wann und mit wem sie in der Freispielphase frühstücken möchten.
Regelmäßig bereiten wir mit den Kindern gemeinsam ein gesundes Frühstück zu. Die Kinder entscheiden, was sie essen möchten.
Eine Erzieherin geht mit den Kindern einkaufen. Anschließend wird das Frühstück zubereitet z.B wird Brot gebacken, Gemüse geschnitten, eine Quarkspeise zubereitet o.ä.

 

Freispielphase


Die wichtigste Zeit des Tages ist die Freispielzeit. Sie gibt dem Kind die Gelegenheit, sich zu entscheiden und das Spiel nach eigenen Interessen und Neigungen zu gestalten.
Freispiel heißt freies Wählen von Spielhandlung,-verlauf,-partner,-dauer,-material und Art und Ort des Spieles.
In unserer Einrichtung nimmt das Freispiel eine entscheidende Rolle ein. Die Kinder benötigen viel Zeit und Raum, um sich entwickeln zu können.
Das Kind hat während der Freispielphase die Gelegenheit zum Schaffen und Gestalten, zum Betrachten, Nachmachen und Selbsterfinden, zum Entdecken und Erkennen.
Von 7.00 Uhr-9.00 Uhr findet das Freispiel zunächst in der Gruppe statt. Nach dem Morgenkreis um 9.20 Uhr stehen alle Gruppenräume, der Flur, die Terrasse und das Außengelände frei zur Verfügung. Im Freispiel werden Angebote für den jeweiligen Entwicklungsstand angeboten. Um 11.00 Uhr treffen sich die Kinder nach der Aufräumphase in den Stammgruppen zu einer gemeinsamen Aktion wie z.B. einer Bilderbuchbetrachtung, eines Sing-und Spielkreises,...
Anschließend folgt bis zur ersten Abholphase und Essenszeit eine weitere Spielzeit auf dem Außengelände oder es kann im Gruppenraum weitergespielt werden.

 

Blockzeit


Die Kinder, die einen 35Std. Platz in unserer Einrichtung haben, nehmen um 12.30 Uhr nach Wunsch in der Löwen- oder Tigergruppe ein zweites Frühstück zu sich. Nachdem sich die Kinder im jeweiligen Raum eingefunden haben, wird ihnen zunächst eine Geschichte vorgelesen oder gemeinsam ein Bilderbuch betrachtet. Nach einem Gebet oder Tischspruch wird gegessen. Anschließend gehen die Kinder mit der Erzieherin auf unser Außengelände.

 

Mitttagessen


Die Kinder, die einen 45 Std. Platz in unserer Einrichtung haben, finden sich nach dem Händewaschen in der Bärengruppe ein. Nachdem die Kinder sich etwas zu trinken genommen haben, werden zwei Kinder nach einem Rollverfahren ausgewählt den Tischdienst zu übernehmen. Ihre Aufgabe ist es Teller und Besteck zu verteilen. Nachdem ein MA das Essen aus dem oberen Stockwerk geholt hat und gebetet wurde, wird gegessen. Die Kinder bedienen sich selbständig. Nach dem Mittagessen kümmert sich eine MA um das Geschirr und die Kollegin stellt sich mit den Kindern auf die Ruhezeit ein. Dafür steht jedem Kind in der Bärengruppe eine Matratze mit Kissen und Decke zur Verfügung. Die Fachkraft liest den Kindern eine Geschichte vor. Die Ruhezeit findet von 13.15-14.15 Uhr statt.
Um 14.15 Uhr stehen die Kinder wieder auf, die Matratzen und das Schlafzeug wird zusammengeräumt und die Tagesstättenkinder gehen in eine Gruppe zur Freispielphase oder auf das Außengelände.
Um ca. 15.00 Uhr wird ein Obst-und Gemüsesnack angeboten. In der Zeit von 14.30-16.00 Uhr findet die Abholphase statt.

 

Geburtstage


An diesem besonderen Tag können die Kinder einen Kuchen oder Obst-und Gemüsesnack mit in die Einrichtung bringen, der bei einem gemeinsamen Frühstück in der Stammgruppe verzehrt wird. Eine Mitarbeiterin bereitet auf Wunsch des Kindes eine Geburtstagskrone oder Stirnband vor. Bei einem gemeinsamen Stuhlkreis wird der Geburtstag in der Stammgruppe gefeiert. Das Geburtstagskind sitzt mit zwei Gästen an einem Tisch, der mit Kerzen und Tischschmuck gedeckt ist. Das Kind erhält ein kleines Buch, z.B. „Ich bin schon 4“ und darf sich aus einer Schatztruhe ein weiteres Geschenk aussuchen. Nach dem Singen der Geburtstagslieder entscheidet das Kind über den weiteren Verlauf seiner Feier. Einige Kinder möchten z.B. Bewegungsspiele spielen oder eine Geschichte hören, andere Kinder möchten gerne auf das Außengelände gehen.


 
10. Schlaufüchse


Die Schlaufüchse sind eine Intensivgruppe der 5-6jährigen Kinder. Sie finden sich in einer Kleingruppe zusammen, sodass wir individueller und verstärkter auf einzelne Themen eingehen können. Zu diesen bestimmten Themen führen wir mit den Kindern die unterschiedlichsten Aktivitäten durch, die mit einer Gesamtgruppe in diesem Rahmen nicht möglich wären. <Mehr Infos HIER>
Unser Ziel ist es nicht, Lerninhalte der Grundschule vorweg zu nehmen, sondern den Kindern elementare Voraussetzungen für das Lernen und das soziale Miteinander zu vermitteln.
Ihre Kinder dabei individuell zu fördern und das Sozialverhalten zu stärken, um die nötige Schulreife erlangen zu können, ist unser Hauptziel.


Folgende Themen werden angeboten:


•     Selbstwahrnehmung
•     Mein Körper
•     Gesunde Ernährung
•     Formen/Farben/Mengen
•     Verkehrserziehung
•     Mini-Sportabzeichen etc.


Besuche bei:


•   Sparkasse
•   Polizei
•   Polizeipuppenbühne
•   Feuerwehr
•   Zahnarzt etc.

 

11. Das Bild vom Kind


Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen, Stärken und Vorlieben mit seiner ganz persönlichen Geschichte und einem eigenen Charakter, der vom Elternhaus und sozialen Umfeld geprägt wird.

Ich bin einzigartig,
so gedacht,
so gewollt.
Meine Aufgabe ist es,
mich zu entdecken,
mich zu entfalten,
ich zu werden,
ich zu sein.
(M. Feigenwinter)

 

12. Partizipation


Wir unterstützen das Kind in der Entwicklung seiner Persönlichkeit, indem wir ihm Raum, Zeit und eine vorbereitete Umgebung für selbständiges Erkunden, Experimentieren und Gestalten geben. Wir geben die Rahmenbedingungen vor und gestalten individuell und partnerschaftlich mit den Kindern den Alltag. Wir begleiten die Entwicklung der Kinder, sind achtsame Beobachter, Impulsnehmer-und geber sowie Ansprechpartner. Wir agieren situationsorientiert und legen sehr viel Wert auf Partizipation der Kinder. Partizipation bedeutet "Beteiligung" im Sinne von Mitwirken, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Partizipation heißt auch Planungen und Entscheidungen über alle Angelegenheiten, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für anstehende Fragen und Probleme zu finden.

 

13. Religionspädagogik


Wir legen Wert auf eine, in den Alltag integrierte, religionspädagogische Arbeit. Voraussetzung hierfür ist der liebevolle, achtsame und verantwortungsvolle Umgang miteinander.
Religion wird in unserer Einrichtung zum einen alltäglich gelebt zum anderen durch die Gestaltung und Teilnahme an Gottesdiensten wie Advent, Heiligabend, Ostern etc. belebt. Während unserer täglichen pädagogischen Arbeit singen wir mit den Kindern religiöse Lieder und hören christliche Gebete. Wir thematisieren biblische Geschichten, besprechen christliche Feste und lernen andere Religionen kennen und achten.

Bildung in Kindertageseinrichtungen benötigt Religion, da religiöse Bildung eng mit allen anderen Bildungsaufgaben zusammenhängt und die pädagogische Ausgestaltung von Einrichtungen die Berücksichtigung von Religion erfährt.
Die Bildungsbedeutung von Religion lässt sich in mehrerer Hinsicht verdeutlichen:

• Sprachliche und kognitive Bildung durch biblische bzw. religiöse Geschichten
• Emotionale Bildung durch die Verbundenheit mit Gott und anderen Menschen
• Soziale Bildung durch religiös ausgestaltete Gemeinschaftserfahrungen und gemeinschaftliche Rituale
• Ethische Bildung durch religiös begründete Werte wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität
• Ästhetische Bildung durch religiöse Lieder und Musik, Symbole und künstlerische Ausdrucksformen


14. Elternarbeit


Die Zusammenarbeit mit unseren Eltern ist neben der Arbeit mit dem Kind – eine der wesentlichsten und mitunter anspruchsvollsten Aufgaben. Diese muss geprägt sein von einem Maß an Interaktion, also einem ständigen Dialog mit den Eltern und sich als Prozess darstellen, der zum Wohle des Kindes von beiden Seiten aufrecht erhalten wird.
Unsere Eltern werden als Partner der Pädagoginnen angesehen, also als Personen, die mit den Erzieherinnen zusammenarbeiten und den pädagogischen Prozess in der Einrichtung mitgestalten (Elternabende, Besuche in der Gruppe, Mitgestaltung bei Festen usw.).
Für eine gute Kooperation mit den Eltern sind Grundhaltungen wie Offenheit, Geduld, Akzeptanz, Kontaktfreude, Toleranz, Vertrauen und Dialogbereitschaft, sowie partnerschaftliche Umgangsformen unverzichtbar.

Der Austausch von Informationen ist von großer Bedeutung, da er Transparenz schafft. Das heißt, die Eltern erfahren, wie sich der Alltag ihrer Kinder in der Einrichtung darstellt. Erzieherinnen erhalten Einblicke in die familiäre Situation und können so die Entwicklung besser beurteilen.
Wir sind ständig im Gespräch und freuen uns, wenn die Eltern interessiert sind und aktiv am Kita-Leben teilnehmen.
Um diese Zusammenarbeit zu pflegen und zu stärken, bieten wir folgende Formen der Elternarbeit in unserer Einrichtung an:

• Elterncafé
• Thematische Elternabende
• Elternnachmittage
• Feste (Frühlingsfest, Adventsnachmittag)
• Gemeinsam gestaltete Gottesdienste
• Regelmäßige Treffen mit dem Elternrat
• Rat der Tageseinrichtung
• Entwicklungsgespräche
• Elterngespräche nach Bedarf
• Informationsnachmittage für die Wackelzähne
• Informationsnachmittage für die neuen Eltern